Erhöhte Sicherheit mit der Sekundärabdichtung für metallische Magnetkupplungspumpen von CP Pump Systems

Zentrifugalpumpen ermöglichen den Flüssigkeitstransport für eine Vielzahl von Anwendungen, von der Bewässerung bis zur Ölraffinierung. Von den verschiedenen Arten von Kreiselpumpen eignen sich Magnetkupplungspumpen besonders für sicherheitskritische Anwendungen in der chemischen, pharmazeutischen und petrochemischen Industrie sowie in der Öl- und Gasindustrie, wo brennbare, aggressive und giftige Medien transportiert werden müssen. Typischerweise ist ein leckagefreier Betrieb eine wichtige Anforderung für solche Pumpen. Der Einsatz von Magnetkupplungspumpen gewährleistet diesen leckagefreien Betrieb, da die gepumpte Flüssigkeit von einem statischen Spalttopf eingeschlossen wird und somit keine Gleitringdichtungen erforderlich sind.

Der Betrieb von magnetgekuppelten Pumpen erfordert höchste Sicherheitsstandards, insbesondere um sicherzustellen, dass Betriebsbedingungen ausserhalb der Auslegung, die zu einer Durchbruchstelle des primären Spalttopfes führen, keine Gefahr für das Bedienpersonal und die unmittelbare Umgebung darstellen. Bei herausfordernden Anwendungen müssen zusätzliche Massnahmen ergriffen werden, die verhindern, dass das Medium bei einem Bruch des Spalttopfs austritt. Im Falle einer Leckage durch den Spalttopf verschafft eine sekundäre Abdichtung dem Bediener zusätzliche Zeit, um das Pumpensystem in einen sicheren Zustand zu bringen.

Die Magnetkupplungspumpen der CP Pumpen AG (CP) verfügen über einen Primärspalttopf, der sich seit Jahren in der Praxis bewährt hat und je nach Anwendung in verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich ist. Der Spalttopf kann mit einer patentierten Spalttopf-Temperaturmessung überwacht werden, die unerwünschte Betriebszustände effektiv und schnell erkennt. Für viele Anwendungen ist diese Sicherheitsoption ausreichend. Bestimmte Anwendungen erfordern jedoch zusätzliche Massnahmen, um zu verhindern, dass das gepumpte Medium bei einem Versagen bzw. bei einem Durchbruch (z.B. durch Scheuern von Feststoffen) des primären Spalttopfes freigesetzt wird.

CP hat dafür ein Sekundär-Abdichtungssystem mit einem Radialwellendichtring (RWDR) entwickelt und qualifiziert, welches zur Überwachung einen Druck- und/oder Leckagedetektor verwendet. Es ist bei Pumpendrehzahlen bis 3600 U/min einsetzbar und für Drücke bis zu 16 bar, bei Temperaturen von -80 °C bis 250 °C, geeignet. Je nach Anwendung ist ein wartungsfreier Betrieb von mehreren Jahren zu erwarten.

Die Option der Sekundärbarriere ist sowohl für Monoblock- als auch für Lagerstuhl-Ausführungen erhältlich und bietet ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal für besondere Anwendungen mit zusätzlichen Anforderungen an eine Sekundärbarriere.

Autor: Johannes Barth, Konstrukteur und Entwicklungsingenieur, CP Pumpen AG

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