CP PUMPEN AG, Im Brühl, 4800 Zofingen, Switzerland
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High-Tech-Pumpen mit grosser Ausstrahlung

Artikel erschienen in: Zofinger Tagblatt / MLZ – 30. November 2013

Autor: Beat Kirchhofer

Zofingen · Die CP Pumpen AG wurde in Basel vor 1200 Gästen Finalistin des Prix SCV für erfolgreich innovative Firmen

Die Druckindustrie und mit ihr deren Zulieferantinnen haben schon bessere Zeiten erlebt. Die Textilindustrie ist Geschichte. Von den grossen Konzernen der Region vernimmt man, die Siegfried Ltd. ausgeklammert, derzeit leider wenig Positives. Vergessen gehen da innovative KMU-Firmen, die höchst erfolgreich Marktnischen besetzen. Dies gilt auch für Unternehmen mit einiger Tradition. Zu ihnen gehört die CP Pumpen AG. CP steht für die bereits 1948 gegründete «Chemie Pumpenbau Zofingen AG». Seit 2010 ist Thomas Würsch in der Nachfolge seines Vaters Urs CEO der Firma und seit diesem Jahr auch Eigentümer.

Mit ihm durch die Fabrikationsräume zu gehen, ist ein Erlebnis. Speziell ein menschliches. Hier ist man durch alle Hierarchiestufen hindurch per Du und alle strahlen, haben Freude an ihrer Aufgabe. CP, die Buchstaben stehen für Manufaktur, nicht Fabrikation. Hier werden Pumpen gebaut, die auf die individuellen Bedürfnisse des Bestellers zugeschnitten und ausgerüstet sind. 

Kunde Siegfried

Chemie, Pharmazie und Pumpen (ein wichtiger Kunde ist die Siegfried Ltd.), da geht es oft um Stoffe, die nicht und gar nie in Berührung mit der Umwelt gelangen dürfen. Das bewerkstelligt man, indem man die Fördereinheit einkapselt und komplett vom Pumpenantrieb trennt. Das wird mit Magnetkupplungen bewerkstelligt. Magnete und ein elektrisches Kraftfeld betreiben die Pumpe berührungsfrei. Die Pumpe selbst wird an die zu befördernden Substanzen angepasst, vom Edelstahl, über Teflon oder ganze Einheiten aus Karbon. Letztere dort, wo Funkenschlag Explosionen auslösen würde.

Pumpleistungen sind in der pharmazeutischen und chemischen Industrie ein bedeutender Kostenfaktor. Entsprechend intensiv wird bei CP Pumpen am Thema Energieeffizienz gearbeitet. Dies wird immer wichtiger. Rund zwei Drittel der industriellen Energie wird von Motorsystemen verbraucht, wiederum ein Viertel davon benötigen Pumpsysteme. «Deshalb bergen sie ein immenses Einsparpotenzial an Energie und Kosten», sagt Thomas Würsch.

Seine Firma ist wirtschaftlich breit abgestützt: Die sogenannten Kreiselpumpen kommen in über 40 Ländern zum Einsatz, und das in den verschiedensten Gebieten: Basischemie, Feinchemie (Pharma, Agrochemie und Spezialchemie), Biotechnologie, Nahrungsmittel und Papier. 

Enormer Energieverbrauch

Im Industriesektor verbrauchen die Chemie- und Pharmabranche laut einem Bericht des Bundesamts für Energie vom Juli 2012 am meisten Energie. CP gilt bei dichtungslosen Magnetkupplungspumpen und Pumpen mit Doppel-Gleitringdichtungen als Spezialistin für die Beförderung von besonders heiklen und gefährlichen Stoffen in der Chemie- und Pharmaindustrie. Die breite geografische und branchenmässige Diversifizierung macht die Firma weniger krisenanfällig. «Die Autoindustrie und die zuliefernde Chemieindustrie haben einen anderen Zyklus als beispielsweise die Medikamentenproduktion in der Pharmaindustrie», so Würsch. Als der Umsatz 2009 trotzdem etwas zurückging, konnte ein Teil der Mitarbeitenden zur Energiesanierung des eigenen Produktionsgebäudes eingesetzt werden. Der Gewinn war doppelt: Es musste niemand entlassen werden und der firmeneigene Energieverbrauch wurde langfristig gesenkt.

Leistung wurde anerkannt

Die Firma erzielt heute mit ihren 60 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 17 Millionen Franken, 80 Prozent davon werden im Ausland erwirtschaftet. Da ist natürlich auch der hohe Schweizer Franken respektive der schwache Euro ein Thema, der von 1.50 auf 1.20 Franken fiel. CP konnte diesen Nachteil wettmachen und ist mit einem überdurchschnittlichen Cashflow äusserst profitabel.

Dies honorierte der Prix SCV, welcher innovative Unternehmen auszeichnet. Gestern, nach der Gala mit 1200 Leuten in der Messe Basel, reichte es nicht ganz zu einem Spitzenplatz. Aber unter die ersten sechs von 99 Nominierten, bei einer Siegerin List, einer «angesagten» High-Tech-Überfliegerin aus Solothurn. Chapeau.

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